Grundausbildung · Format 03

Fernschulung

Mobile 1:1-Ausbildung in deinem Studio · 2 Tage · 1.999 € inkl. MwSt.

Bei dieser Fernschulung handelt es sich nicht um einen Onlinekurs. Der Ausbilder kommt persönlich in das Studio des Teilnehmers und führt dort eine vollständige zweitägige 1:1-Piercing-Ausbildung durch.

Inhaltlich entspricht die Fernschulung der regulären Einzelschulung in München. Der große Vorteil: Die Ausbildung findet direkt im eigenen Studio und am späteren Arbeitsplatz des Teilnehmers statt. So können die vorhandenen Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe, Werkzeuge und Materialien direkt in die Schulung einbezogen und gemeinsam optimiert werden.

Dauer
2 Tage · Theorie und betreute Praxis
Preis
1.999 € inkl. MwSt.
Betreuung
1:1, der Ausbilder kommt zu dir
Ort
Dein eigenes Studio

Deine Vorteile bei der Fernschulung

Tag 1 – Individuelle Theorie im eigenen Studio

10:00 bis ca. 18:00 Uhr

Am ersten Schulungstag werden die theoretischen Grundlagen des professionellen Piercens vermittelt. Die Schulung findet direkt im Studio des Teilnehmers statt und kann an die vorhandenen Kenntnisse und den späteren Arbeitsalltag angepasst werden.

Theoretische Schulungsinhalte

Kontrolle des vorhandenen Arbeitsplatzes

Da die Schulung im Studio des Teilnehmers stattfindet, kann der vorhandene Arbeitsplatz direkt gemeinsam überprüft werden.

Dabei werden unter anderem folgende Punkte besprochen:

Welche Werkzeuge, Schmuckstücke und Verbrauchsmaterialien für die Schulung vorhanden sein müssen, wird vor dem Termin gemeinsam abgestimmt.

Tag 2 – Betreute Praxis an echten Probanden

Treffen und Vorbereitung um 9:45 Uhr, Praxisbeginn um 10:00 Uhr, Ende gegen 18:00 Uhr

Am zweiten Tag wird das theoretische Wissen direkt im Studio praktisch umgesetzt. Der Teilnehmer führt die Piercings selbst durch und wird während des gesamten Ablaufs persönlich begleitet.

Jeder Proband wird gemeinsam vorbereitet:

  1. Begrüßung und Beratung
  2. Anamnese und Einverständniserklärung
  3. Kontrolle möglicher Ausschlusskriterien
  4. Anatomische Beurteilung
  5. Auswahl der geeigneten Platzierung
  6. Auswahl des passenden Erstschmucks
  7. Vorbereitung des Arbeitsplatzes
  8. Hygienische Vorbereitung des Probanden
  9. Anzeichnen des Piercings
  10. Kontrolle von Position und Symmetrie
  11. Festlegung von Stichrichtung und Stichwinkel
  12. Durchführung unter direkter Betreuung
  13. Einsetzen und Kontrollieren des Schmucks
  14. Nachsorgeberatung
  15. Dokumentation
  16. Hygienische Nachbereitung des Arbeitsplatzes

Unsicherheiten werden unmittelbar besprochen und korrigiert. Dadurch erhält der Teilnehmer ein direktes und persönliches Feedback zu seiner Technik und Arbeitsweise.

Diese Standardpiercings gehören zur Fernschulung

Ohrpiercings

  1. Lobe

    Das klassische Ohrläppchenpiercing wird durch das weiche Gewebe des Ohrläppchens gesetzt. Behandelt werden die Auswahl der Position, symmetrisches Anzeichnen, Stichrichtung und geeigneter Erstschmuck.

  2. Helix

    Das Helix-Piercing befindet sich am äußeren Knorpelrand des Ohres. Vermittelt werden die Beurteilung des Knorpelverlaufs, eine druckfreie Platzierung und die richtige Ausrichtung des Stichkanals.

  3. Tragus

    Der Tragus ist der kleine Knorpelbereich direkt vor dem Gehörgang. Behandelt werden die anatomische Eignung, Gewebestärke, Platzierung und Auswahl eines geeigneten Labrets.

  4. Conch

    Das Conch-Piercing wird durch die innere Ohrmuschel gesetzt. Der Teilnehmer lernt, unterschiedliche Ohrformen zu beurteilen und eine geeignete Position für den gewünschten Schmuck zu planen.

Nasenpiercings

  1. Nostril

    Das Nostril wird seitlich durch den Nasenflügel gesetzt. Behandelt werden die individuelle Nasenform, Positionierung, Stichrichtung und Auswahl eines geeigneten Erstschmucks.

  2. Septum

    Das Septum-Piercing wird durch den geeigneten weichen Gewebebereich unterhalb des Nasenknorpels gesetzt. Vermittelt werden das Ertasten des Sweet Spots, symmetrisches Anzeichnen und die gerade Ausrichtung.

Gesichts- und Oralpiercings

  1. Augenbraue

    Das Augenbrauenpiercing verläuft durch geeignetes Gewebe im äußeren Bereich der Augenbraue. Behandelt werden Gewebestärke, Platzierung sowie die Risiken von Druck, Migration und Herauswachsen.

  2. Labret beziehungsweise Lippenpiercing

    Das Labret wird im Bereich der Lippe gesetzt und verläuft durch Haut- und Schleimhautgewebe. Der Schwerpunkt liegt auf der Positionierung, dem Abstand zu Zähnen und Zahnfleisch sowie der passenden Schmucklänge.

  3. Zungenpiercing

    Das klassische Zungenpiercing wird vertikal in einem anatomisch geeigneten Bereich der Zunge gesetzt. Behandelt werden Zungenanatomie, sichtbare Gefäße, Schwellungsreserven und die orale Nachsorge.

Körper- und Surface-Piercings

  1. Bauchnabelpiercing

    Beim Bauchnabelpiercing wird eine anatomisch geeignete Hautfalte durch zwei markierte Punkte gepierct. Behandelt werden Eignung, Stichkanaltiefe und die Vermeidung zu oberflächlicher Platzierungen.

  2. Dermal Anchor

    Ein Dermal Anchor ist ein einpunktiges Oberflächenpiercing, bei dem die Basis unter der Haut sitzt und nur der Aufsatz sichtbar bleibt. Vermittelt werden die Auswahl geeigneter Körperstellen, Gewebebeurteilung und korrekte Platzierungsplanung.

  3. Surface-Piercing

    Ein Surface-Piercing verläuft unter einer flachen Hautoberfläche und besitzt zwei sichtbare Austrittspunkte. Der Teilnehmer lernt, geeignete Körperstellen zu erkennen, Hautspannung und Bewegung zu berücksichtigen und einen passenden Surface Bar auszuwählen.

Organisation der Probanden

Die Organisation und Terminierung der Probanden übernimmt das Studio, in dem die Fernschulung durchgeführt wird. Dadurch können die Modelle direkt aus dem bestehenden Kundenkreis oder aus der jeweiligen Region gewonnen werden.

Der Teilnehmer wird bei der Probandensuche unterstützt. Gemeinsam können beispielsweise folgende Maßnahmen vorbereitet werden:

Das Studio ist dafür verantwortlich, ausreichend geeignete Probanden zu organisieren und die Termine verbindlich zu bestätigen. Wie viele Probanden benötigt werden und welche Piercings eingeplant werden sollen, wird vor der Schulung gemeinsam abgestimmt.

Voraussetzungen im Studio

Für die Durchführung der Fernschulung muss ein geeigneter, hygienisch vorbereiteter Arbeitsbereich vorhanden sein.

Benötigt werden unter anderem:

Die genaue Material- und Werkzeugliste wird vor dem Schulungstermin abgestimmt.

Ziel der Fernschulung

Nach der Schulung kennt der Teilnehmer den vollständigen professionellen Ablauf eines Piercings – von der Beratung und anatomischen Beurteilung über die sterile Vorbereitung und Durchführung bis zur Nachsorge und Kontrolle.

Da die Ausbildung direkt im eigenen Studio stattfindet, können die erlernten Abläufe anschließend in der vertrauten Arbeitsumgebung weitergeführt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf verantwortungsvollem und anatomisch sinnvollem Arbeiten. Der Teilnehmer lernt deshalb nicht nur, wie ein Piercing gesetzt wird, sondern auch, wann eine Platzierung abgelehnt werden sollte.

Wichtiger Hinweis zur praktischen Durchführung

Alle genannten Standardpiercings werden theoretisch erklärt und fachlich besprochen. Welche Piercings am Praxistag tatsächlich durchgeführt werden können, hängt von den organisierten Probanden, ihrer individuellen Anatomie und dem zeitlichen Ablauf ab.

Es kann deshalb nicht garantiert werden, dass jedes einzelne Piercing praktisch durchgeführt wird. Je besser und vielseitiger die Probanden durch das Studio organisiert werden, desto abwechslungsreicher kann der praktische Schulungstag gestaltet werden.

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